Auftakt in die DBL 2018

Passabler Start vom HSV-Beachsoccer in die DBSl-Saison 2018

 

Zwei Spiele, drei Punkte. Die Ausbeute der Hansestädter beim ersten Spieltag der neuen DBL in Warnemünde ist nicht nach Maß, lässt aber alle Chancen für die weitere Saison offen. Nachfolgend die Berichte von den Spielen gegen Sandball Leipzig und Hertha BSC Beachsoccer.

 

Erstes Spiel, erster Sieg

3 Punkte stehen nach einem holprigen Saisonstart für den HSV-Beachsoccer zu Buche.
Man hatte sich viel vorgenommen für das Spiel gegen Sandball Leipzig, doch viel war davon im ersten Drittel nicht zu sehen. Die Sachsen ließen uns durch ihr Pressing wenig Raum zur Entfaltung und gingen ihrerseits durch eine Ecke in Führung. Den Ausgleich noch im selben Abschnitt besorgte Abo Chopani mit einer starken Einzelleistung.

Im zweiten Drittel kam der HSV etwas besser ins Spiel, in dieser Phase waren es aber auch wieder die Leipziger, die das Tor durch einen Fernschuss erzielten und verdient in Führung gingen. Auch in diesem Drittel konnten die Rothosen zwar den Leipziger Keeper testen (der bestand die Prüfungen mit Bravour), viel von dem was man sich vorgenommen hatte, fehlte aber noch immer. Mit einem Rückstand ging es in die letzte Pause und die finalen 12 Minuten konnten kaum schlechter beginnen.

Die Leipziger erzielten mit einem schönen Fallrückzieher das 3:1 und bei vielen Zusehern waren die Norddeutschen schon abgeschrieben. Doch es lohnte sich dran zu bleiben. Denn ab jetzt begann die Phase des HSV. Man überstand noch einen Freistoß aus 10 Meter um dann selber die Aufholjagd zu starten. Erst war es Chopani, der sich im Strafraum wieder super durchsetzte und ins lange Eck einnetzte. Die Zweikämpfe wurden nun mehrheitlich gewonnen und die Spieler fanden mehr Sicherheit in ihren Aktionen. Folgerichtig der Ausgleich durch da Silva mit einem Fernschuss aus der eigenen Hälfte. Wenige Minuten vor Schluss dann der -unter HSV-Fans- umjubelte Führungstreffer. Rafal Gertig zielte für seinen ersten Treffer ganz genau und schlenzte den Ball aus 11 Meter ins Eck. In den letzten Minuten ließ man nichts mehr anbrennen und brachte die Führung über die Zeit.

Mit diesem Sieg des Willens rückt man nach dem ersten Tag des Wochenendes auf Platz 4 der Tabelle.

 

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Niederlage gegen Hertha BSC

Nach dem erfolgreichen Auftakt am Samstag stand gestern das zweite Spiel für die Hamburger auf dem Plan. Leider musste man sich trotz guter Leistung am Ende 1:5 geschlagen geben.

Anders als das Ergebnis vermuten lässt, liest sich der Spielbericht aber wesentlich ausgeglichener – zumindest in den ersten beiden Dritteln.

Im ersten Drittel stehen wir defensiv sehr kompakt und setzen nach Ballgewinnen schnell den Hebel um und suchen offensiv schnell den Abschluss. So war es dann Adrian Świątek, der nach einem Freistoß schneller als sein Gegenspieler war und den Abpraller zur Führung im Tor unterbringen konnte. Die Berliner zeigten über das ganze Spiel hinweg, warum sie mit ihrer Spielanlage zu den Top Teams der Liga gehören. Der Ball lief gut in den Reihen der Herthaner und in der 9. Minuten gleicht die Hertha dann verdient aus, das Spiel bleibt aber weiterhin offen.

Im 2. Drittel dasselbe Bild: Hertha mit klugem Aufbauspiel, die Hamburger machen defensiv die Räume aber eng und lassen wenig zu. Mit zunehmender Spieldauer legen beide Mannschaften aber noch mal einen Gang zu und nun entwickelt sich ein Spiel, in dem beide Mannschaften zielgerichteter Abschlüsse auf das gegnerische Tor suchen. Steffen Mackschin auf Seiten des Hertha BSC Beachsoccer und Sunny Singh auf Seiten der Hamburger verhinderten jedoch weitere Treffer. Zum Ende des zweiten Drittels haben wir zunehmend Druck auf das Tor der Hertha aufgebaut, während Abu 2x am Torwart der Herthaner scheitert, lassen wir fahrlässig weitere Chancen liegen, weil wir mehrere Konter nicht gut zu Ende gespielt haben. So ging es mit einem ausgeglichenen 1:1 in das letzte Drittel.

Im letzten Drittel Verpuffen die Offensivbemühungen der Hansestädter meist zu schnell und zu wirkungslos – lediglich Einzelaktionen beschäftigen die Berliner Defensive. Hatte man gestern dort noch den Sieg einfahren können, läuft es hier genau entgegengesetzt. Direkt nach Wiederanpfiff kriegen die Hamburger den Ball nach einem abgewehrten Schuss nicht aus dem Strafraum. Nach weiteren 4 Schüssen innerhalb von 10 Sekunden liegt der Ball dann zur Führung von 2:1 im Netz. Das Aufbauspiel des HSV leidet weiter an Ideenlosigkeit und die Defensivarbeit kostet nun enorm viel Kraft. Entsprechend schleichen sich kleine Konzentrationsmängel ein, die 4 Minuten nach der Führung Auswirkungen haben. Ein Herthaner wird zu spät beim Schuss gestört und direkt vor Keeper Singh kann sein Teamkamerad freistehend den Ball ins Tor köpfen. Die Rothosen scheitern mit den wenigen Chancen am Berliner Keeper und Hertha baut die Führung in den Schlussminuten noch um 2 Tore aus.

Der HSV verliert ein Spiel in welchem sie zwei Drittel gleichwertig waren, aber nach dem Führungstreffer zu wenig offensive Durchschlagskraft zeigten. Hertha siegt schlussendlich verdient, wenn auch mit zwei Toren zu viel

 

 

 

 

MS/SuS