Platz 3 beim Winter Cup Aschersleben

HSV-Beachsoccer wird beim Winter-Cup Aschersleben Dritter


Beachtlicher Erfolg für die Rothosen

 

Schnee, Schneeregen, Null Grad. Beim besten Winterwetter seit einigen Jahren hatte die neuformierte Truppe von Coach Mo den Weg ins Ballhaus Aschersleben in Sachsen-Anhalt gefunden. Auch wenn alle Teams sich im Januar noch in der Aufbau- bzw. Vorbereitungsphase befinden, war es auch den Hamburgern vor dem Turnier klar, dass die Rivalen aus Rostock, Berlin, Leipzig, Waldkraiburg, München und Wuppertal hochmotiviert und erfolgshungrig zu Werke gehen würden. Entsprechend waren die Jungs um den zum letzten Mal für unsere Rothosen auflaufenden Kapitän Felix positiv angespannt.

 

Für erwartungsvolle Vorfreude bei unseren Akteuren sorgte nicht nur die Kunde über drei neue Mitspieler im Kader, sondern vielmehr die Information über unsere Spielausrichtung während des Turniers. Unsere Neuzugänge Marcin (Tor), Adrian (Abwehr/Angriff) und Dorian (Angriff) haben sich sofort in das Mannschaftsgefüge integriert. Keine Eigewöhnungsphase, sondern volles Rohr ab der ersten Minute für den gemeinsamen Erfolg.

 

Entsprechend konnten wir gegen Sandball Leipzig mit einem unerwartet hohen 9:1 Kantersieg überzeugen.

 

Im zweiten Spiel hatten wir es allerdings mit dem Wuppertaler SV zu tun, die grundsätzlich geduldig und mit technischen Finessen das Überzahlspiel zu perfektionieren versuchen. Unsere neuformierte Abwehr fand während der ersten Hälfte des Spiels keine Lösungen gegen die Offensivpower der Westfalen. Entsprechend war die Niederlage zwar absolut verdient, lieferte aber sowohl Spielern als auch Coach wertvolle Informationen und Erfahrungen.

 

Im letzten Spiel am Samstag war Laufen, Kämpfen und konsequentes Abschließen im Angriff angesagt, da nur mit diesen Tugenden die Bazis aus München besiegt werden können. Der Matchplan war gut, die Umsetzung bis auf die letzten zwei Minuten hervorragend und das Quäntchen Glück schien auf unserer Seite zu sein. Leider gelang es uns aufgrund von Konzentrationsfehlern und durch die nicht nachlassenden Angriffswellen der Bazis nicht, einen drei Tore Vorsprung über die Zeit zu retten. Am Ende trennten wir uns von den Münchenern mit einem Remis.

 

Mitnichten gehört zum leistungsorientierten Sport nur das technisch-taktische Training mit konditionellen Elementen. Der hart erkämpfte 5:4 Sieg am Sonntagmorgen über den 1. FC Versandkostenfrei bildete einen grandiosen Übergang von der abendlichen Teambuildingmaßnahme beim Griechen zum sportlichen Erfolg auf dem Feld.

 

Aus Sicht der Teamverantwortlichen kam die anschließende 1:4 Niederlage gegen die bärenstarken Herthaner aus der Hauptstadt gerade recht. Eine reife Spielanlage, gepaart mit einer sehr konsequenten Defensive, zeigte allen Teammitgliedern, dass in allen Belangen noch viel Arbeit auf uns wartet, obwohl unsere Angreifer doch noch den einen oder anderen Treffer hätten landen können.

 

Im letzten Spiel ging hieß es nochmal, den inneren Schweinehund zu überwinden, taktische Ausrichtung beibehalten und den Fokus auf cleveres Spielen legen. Die Beach Boyz aus Waldkraiburg zeigten in allen Begegnungen, dass die Neueinsteiger aus Bayern eine gute Rolle in der Liga spielen können. Nach dem Schlusspfiff stand ein 8:6 Sieg für uns fest.


Zusammengefasst sind Trainer Mo und Teamchef Jussi mit dem Wochenende sehr zufrieden. Auch wenn der sportliche Erfolg nur eine kleine Nebenrolle spielt, ist es natürlich immer schön, mehr als der Gegner zu netzen. Sollten wir die verbleibenden Monate bis zum Saisonbeginn gemeinsam und zielgerichtet trainieren, dann können wir uns auf einen intensiven, heftigen, coolen und erfolgreichen Sommer 2018 freuen. Also auf geht’s!

 

Abschließend möchten wir uns von unserem Gründungsmitglied und Kapitän Felix Kuberski auch auf diesem Wege verabschieden. Dein Einsatz als Sportler, Vermittler, Denker und Freund, lieber Felix, beschert Dir für immer einen Platz in unserer Mitte!

Viel Erfolg (außer gegen uns) in ihrem weiteren sportlichen Tunwünschen wir Nico Ploog (Rostocker Robben), Dima Vargun (Hertha BSC Beachsoccer) und Tobias Goeke (Wuppertaler SV Beachsoccer).

Und wie war Aschersleben? „Fantastisch!“, sagt Sunny. Absolut 

 

 

HSV-Team in Aschersleben: Sunny, Marcin, Felix, Tim, Ali, Adrian, Flo, Björn, Dorian und Abolfazl

 

 

Bericht: Jussi Romppanen