HSV-Beachsoccer holt Bronze bei norddeutscher Meisterschaft

Hamburg, Damp - Es sollte das wichtigste und erfolgreichste Turnier der noch jungen Teamhistorie des HSV-Beachsoccer werden, bei dem der Titel des Norddeutschen Meisters und die Qualifikation zur deutschen Beachsoccer-Meisterschaft perfekt gemacht werden sollte - nach einem bitteren Halbfinal-Aus gegen die Sandkicker von Hohensee United und einem anschließenden 9m Shootout um den 3. Platz, sicherte sich die Mari-Equipe letztlich nur die Bronze-Medaille.

Durch ein kurzfristiges Nichterscheinen der Super Kickers aus Cuxhaven, kämpften die Hamburger Jungs in der Gruppenphase lediglich mit zwei weiteren Mannschaften um den Halbfinaleinzug. Als Gruppengegner stand dabei bereits im Vorfeld unser Ligakonkurrent aus Ibbenbüren als Westfalenmeister fest. Abgesehen von den nichterschienen Cuxhavenern wollte uns der Zweitplatzierte, der am Tag zuvor ausgetragenen Landesmeisterschaft des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes, den Halbfinaleinzug streitig machen - wie es der Zufall so wollte, komplettierte der Wuppertaler SV unsere Gruppe A und machte diese somit zur einer reinen GBSL-Garnitur.

Im ersten Spiel des Tages reichte eine durchschnittliche Vorstellung gegen den Ibbenbürener BSC nicht zum erhofften Punktgewinn. Durch Unachtsamkeiten in der Defensive, die die Ibbenbürener clever auszunutzen wussten, entschied der amtierende GBSL-Meister die Partie mit 4:2 für sich. Auch ihr anschließendes Gruppenspiel gegen den Wuppertaler SV konnten sie mit 3:1 für sich entscheiden. Somit war klar, dass neben dem Gruppensieger aus Ibbenbüren nur der Gewinner der Partie Wuppertaler SV vs. Hamburger SV den Halbfinaleinzug perfekt machen konnte.

Nach einem starken Auftritt gegen den Ligakonkurrenten aus Wuppertal, konnten wir mit einem 6:1 Sieg ins Halbfinale einziehen. Die Parallelgruppe gewann unterdessen Hohensee United, die somit als Gegner im Halbfinale auf unsere Rothosen warteten. Eine ausgeglichene Partie konnte die Usedomer Truppe durch zwei Traumtore für sich entscheiden - der Anschlusstreffer kurz vor Ultimo und eine heiße Schlussphase konnten letztlich nichts mehr an der bitteren Niederlage und den geplatzten Finalträumen ändern.

Das anschließende erfolgreich gestaltete 9m Schießen gegen den TSV Vineta Audorf konnte die Enttäuschung um die verpasste Qualifikation zur deutschen Beachsoccer-Meisterschaft nicht mehr wett machen. Letztlich muss man allerdings resummieren, dass dieser dritte Platz bei der norddeutschen Meisterschaft durchaus als Erfolg in unserer Premierensaison zu werten ist. Am kommenden Wochenende geht es beim GBSL-Finale in Leipzig nun um einen versöhnlichen Saisonabschluss, bei dem die Hamburger Jungs bis auf Rang 5 klettern können.


Kader: #1 Kanter, #22 Bunk, #2 Klang, #3 Heiligenschmidt (1), #5 Mari, #6 Goeke (1), #7 Stuber (1), #8 Ploog (1), #14 Basiel (4), #15 A. Karakash (1)

Bericht: Alexander Stuber